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Podiumsdiskussion: 30 Jahre nach Tian’anmen

Am 4. Juni 2019 jährt sich die gewaltsame Niederschlagung der öffentlichen Proteste am Platz des Himmlischen Friedens zum 30. Mal. Seit dem ist das Ereignis innerhalb Chinas tabuisiert, und auch außerhalb Chinas ist es nicht selbstverständlich, sich an einem solchen Tag der Ereignisse von damals zu erinnern und ihre Einschätzung zur Diskussion zu stellen. Warum haben die Proteste in China nicht wie in vielen osteuropäischen Ländern zu einem Systemzusammenbruch geführt? Hat das chinesische Militär das verhindert? Oder stand nicht das System auf dem Spiel, sondern lediglich die Weiterführung der mutigen Reform, die in China seit 1978 verfolgt wurde? Welche Bedeutung hat der 4. Juni 1989 für das Verständnis der heutigen Politik und Gesellschaft Chinas? Diese und andere Fragen diskutieren Susanne Weigelin-Schwiedrzik, Helmut Opletal und Christian Göbel am 4. Juni 2019 im JAP 1.

DAS INSTITUT FÜR OSTASIENWISSENSCHAFTEN / SINOLOGIE

Die Sinologie des Instituts für Ostasienwissenschaften freut sich, Sie zu folgender Veranstaltung einladen zu dürfen:

 

Podiumsdiskussion: 30 Jahre nach Tian’anmen

Univ.-Prof. Mag. Dr. Susanne Weigelin-Schwiedrzik ist Professorin für Sinologie und Studienprogrammleiterin des Instituts für Ostasienwissenschaften an der Universität Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Zeitgeschichte und Historiographie in der VR China, Erinnerung und Identität sowie chinesische Politik. Am 4. Juni 2019 jährt sich die gewaltsame Niederschlagung der öffentlichen Proteste am Platz des Himmlischen Friedens zum 30. Mal. Seit dem ist das Ereignis innerhalb Chinas tabuisiert, und auch außerhalb Chinas ist es nicht selbstverständlich, sich an einem solchen Tag der Ereignisse von damals zu erinnern und ihre Einschätzung zur Diskussion zu stellen. Warum haben die Proteste in China nicht wie in vielen osteuropäischen Ländern zu einem Systemzusammenbruch geführt? Hat das chinesische Militär das verhindert? Oder stand nicht das System auf dem Spiel, sondern lediglich die Weiterführung der mutigen Reform, die in China seit 1978 verfolgt wurde? Welche Bedeutung hat der 4. Juni 1989 für das Verständnis der heutigen Politik und Gesellschaft Chinas? Diese und andere Fragen diskutieren Susanne Weigelin-Schwiedrzik, Helmut Opletal und Christian Göbel am 4. Juni 2019 im JAP 1. DATUM: Dienstag, den 04.06.2019 UHRZEIT: 18:30 ORT: JAP1, am Institut für Ostasienwissenschaften/Japanologie, Altes AKH, Spitalgasse 2, Universitätscampus Hof 2, Eingang 2.4, 1090

Dr. Helmut Opletal war in den 1973er Jahren einer der ersten österreichischen Austauschstudenten in China, war 1989 als Reporter für den ORF vor Ort in Peking und war viele Jahre als China-Korrespondent mehrerer deutschsprachiger Zeitungen und Redakteur des ORF tätig. Seit 2002 ist Helmut Opletal als Lehrbeauftragter und Projektmitarbeiter am Institut für Ostasienwissenschaften.

Univ.-Prof. Dr. Christian Göbel ist Professor für Sinologie mit Sozialwissenschaftlicher Ausrichtung am Institut für Ostasienwissenschaften der Universität Wien. Er leitet das vom European Research Council geförderte Forschungsproject The Microfoundations of Authoritarian Responsiveness und forscht zu chinesischer Lokalpolitik, E-Government, sozialen Medien und Protesten in China.

DATUM: Dienstag, den 04.06.2019

UHRZEIT: 18:30

ORT: JAP1, am Institut für Ostasienwissenschaften/Japanologie,

Altes AKH, Spitalgasse 2, Universitätscampus Hof 2, Eingang 2.4, 1090

 

 

Institut für Ostasienwissenschaften
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