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Eduard Erkes: Die Entwicklung der Sinologie in der DDR – und was nach 1989 davon übrig blieb

Eduard Erkes, vor 1933 apl. und nach 1945  o. Professor für Sinologie an der Leipziger Universität, steht  nach dem Niedergang des Faches während der NaziDiktatur für den Neuanfang und die Neuausrichtung der Sinologie in der DDR und prägte sie über seinen Tod hinaus. Im Vortrag werden grundlegende Linien der Entwicklung des Faches unter besonderer Berücksichtigung der Rolle von Erkes aufgezeigt. Darüber hinaus wird die Frage gestellt, welche Auswirkungen das Ende der DDR und die Abwicklung der sich marxistisch-fortschrittlich verstehenden ChinawissenschaftlerInnen auf die methodisch-theoretische Ausprägung der Sinologie und auf die Perspektiven auf China hatten. 

 

Mechthild Leutner ist emeritierte Universitätsprofessorin für Sinologie an der FU Berlin, wo sie seit 1991 lehrt.  Forschungsgebiet Neuere und neueste Geschichte Chinas mit den Schwerpunkten Politische Geschichte, Deutsch-chinesische Beziehungen, Sozial- und Wissenschaftsgeschichte. Herausgeberin der Zeitschrift Berliner China-Hefte und der monographischen Reihe Berliner China-Studien. 

 

DATUM:  Donnerstag, 23.01.2020 

 

UHRZEIT:  17:00 

 

ORT:   SIN 1, am Institut für Ostasienwissenschaften/Sinologie,  Altes AKH, Campus, Spitalgasse 2, Hof 2, Eingang 2.3 

Institut für Ostasienwissenschaften
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