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Vortrag, Hans-Alexander Kneider, 23.Jänner 2014, 10 Uhr

Silhak (das „praktische Lernen“ konfuzianischer Gelehrter) und das Wirken deutscher Kulturvermittler im Land der Morgenstille

Hans-Alexander Kneider, geb. 1956, studierte Koreanistik, Volkswirtschaft und Wirtschaft Ostasiens an der Ruhr-Universität Bochum (RUB), Deutschland, und absolvierte anschließend als Stipendiat der koreanischen Regierung einen dreijährigen Promotionskurs an der Seoul National University (SNU) im Bereich koreanische Geschichte. Bereits zu Beginn seiner Studien entwickelte er ein besonderes Interesse an den historischen Beziehungen zwischen Deutschland und Korea und publizierte zahlreiche Studien zu diesem Thema sowie zum Leben und Werk besonders verdienstvoller Deutscher im Korea vergangener Tage.
Seit 1991 lehrt er an der Hankuk University of Foreign Studies (HUFS) und ist Full Professor der Abteilung für deutsche Sprache und Literatur sowie Dozent an der Graduate School of Interpretation and Translation (GIST) in Seoul, Korea.
Seit November 2009 wirkt er außerdem als Bezirksbürgermeister (des Seouler Stadtbezirks Seongbuk-dong) sowie als Chef des Seongbuk Global Village Centers.
2009 erschien im LIT-Verlag sein umfangreiches Werk „Globetrotter, Abenteurer, Goldgräber: Auf deutschen Spuren im alten Korea. Mit einem Abriss zur Geschichte der Yi-Dynastie und der deutsch-koreanischen Beziehungen bis 1910“ (2010 in zweiter Auflage).
Institut für Ostasienwissenschaften – Koreanologie; Campus, Hof 5, Eingang 5.4; Seminarraum

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